Datenkompression


Kriterien:

Ausrichtung auf den Inhalt

verlustlose Kompression

vorgegebene Datenvolumen

vorgegebene Transferraten

Laufzeit Dekodierung

Laufzeit Enkodierung

synchrone Kodierung

Datensicherheit

Editierbarkeit

Archivierbarkeit

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Grundlagen

Kompressionsverfahren

Datenformate


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Archivierbarkeit


Sollen Inhalte in einem Archivsystem für große Zeiträume gespeichert werden, gilt es eine Reihe von Aspekten zu betrachten. Werden hohe Anforderungen an die Archivierungsdauer gestellt, so komplzieren sich die erforderlichen Maßnahmen in erheblichem Maße:

Verfügbarkeit des Dekoders
Sowohl die eigentliche Software, ein dazu kompatibles Betriebssystem, als auch die Hardware, die für den Prozess der Dekodierung erforderlich ist, muss permanent vorrätig gehalten werden. Eine praktikable Alternative stellt einer periodische Konvertierung dar, ist aber nur bei automatisierten Archivsystemen in einem wirtschaftlich akzeptablen Rahmen möglich. Außerdem dürfen für diese Option keine Formate gewählt werden, die beim Konvertieren Kompressionsartefakte hinterlassen.
Neutralität des Datenformats
Da es mit zunehmender Archivierungsdauer immer schwieriger wird, eine realistische Aussage über die Verwendung der Daten zu treffen, muss das Format neutral gewählt werden. Dies betrifft in besonderem Maße Inhalte, die zu einem speziellen Zweck erstellt wurden, wie z.B. die Veröffentlichung im Internet. Zukünftige Anwendung erfordern vermutlich erheblich bessere Auflösungen.
Datenintegrität
Da bei Archivsystemen die Fehleranfälligkeit mit zunehmender Archivierungsdauer durch Alterung der Datenträger oder häufigen Zugriff beim Refresh ansteigt, müssen die eingesetzten Kompressionsformate in geeigneter Weise ausgewählt werden. Formate, die im Fehlerfall den Totalverlust großer Bestandteile zur Folge haben, müssen vermieden werden. Alternativ kann mit einer Segmentierung der Daten gearbeitet werden.
Optimierung der Archivressourcen
Da eine hohe Datenkompressionsrate den gesamten Datenbestand erheblich reduzieren kann, ergibt sich daraus eine Mischklalkulation aus
  • Kodierungsaufwand,
  • eingesparter Speicherkapazität,
  • geringerem Aufwand für die Erstellung von Kopien,
  • reduzierter Systemleistung für Refresh-Zyklen und
  • zusätzlicher Datensicherheit durch fehlerredundante Kodierung.

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Informations- und Kodierungstheorie