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Redundanz


Alle Bestandteile einer Datenmenge, die nicht unmittelbar dem Transport von Informationen dienen, werden als Redundanz (lat. für Überfülle) bezeichnet. Einfache Beispiele für redundante Daten sind:

  • sich unmittelbar wiederholende Zeichen
  • sich wiederholende Sequenzen aus mehreren Zeichen
  • nicht an die Häufigkeit angepaßte Zeichenlängen
  • zu große Wertebereiche z.B. für numerische Parameter

Für alle der oben genannten Gegebenheiten lassen sich alternative Formen der Darstellung finden, ohne die Information an sich zu tangieren. Voraussetzung ist lediglich, dass der Empfänger diese Form der Darstellung interpretieren kann.


Neben dieser Art der Betrachtung gibt es Formen der Redundanz, die sich unmittelbar aus den Regeln für die darzustellenden Inhalte ableiten lassen. So steigt in einem bestimmten Kontext (z.B. der Zeichenfolge "Redundan" in einem deutschen Text) die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten einzelner Zeichen stark an (z.B. für das "z"). Ähnliche Effekte treten in besonderem Maße z.B. bei Pixelgraphiken auf, wo die Wahrscheinlichkeit, dass ein benachbartes Bildelement völlig anders gefärbt ist, geringer ausfällt.


Redundante Bestandteile von Inhalten sind nicht notwendigerweise überflüssig. Sie reduzieren im Fehlerfall die Wahrscheinlichkeit, dass davon Informationen betroffen sind. Allerdings lassen sich Verfahren finden, die nicht zielgerichtete Redundanz in einen Fehlerdetektions- (EDC) bzw. Fehlerkorrekturkode (ECC) umsetzen und so die Fehlertoleranz deutlich verbessern.


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