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Kodes mit variabler Länge


Konventionelle Kodes verwenden für alle Zeichen bzw. Symbole eine einheitliche Kodelänge. Die Kodierungsprozedur ist prinzipiell sehr einfach aufgebaut, eine Anpassung an unterschiedlich häufig auftretende Zeichen findet aber nicht statt. D.h., oft auftretende Zeichen beanspruchen die gleiche Kodelänge, wie sehr seltene auftretende.


Mit variabler Kodelänge ließe sich eine effizientere Darstellung erreichen, sofern dies die Ausgangsdaten zulassen. Dazu müssen Verfahren eingesetzt werden, die häufig auftretende Zeichen mit kurzen und selten auftretende Zeichen mit längeren Kodes umsetzen. In der Summe ergibt sich daraus ein mitunter deutliches Einsparungspotential. Auskunft über die erforderlichen Kodelängen und statistische Grundlagen gibt die Informationstheorie.


Damit derartige Kodierung in der Praxis einsetzbar sind, müssen allerdings einige Randbedingungen eingehalten werden. Ansonsten ist eine zweifelsfreie En- bzw. Dekodierung nicht gewährleistet.


Anforderungen für Kodes mit variabler Kodelänge:

  • eindeutige Interpretierbarkeit
  • möglichst flexible Verteilung der Zeichenlängen
  • möglichst geringer Kodierungsaufwand

Beispiele für Kodes mit variabler Kodelänge:

  • arithmetische Kodierung
  • Huffman-Kodierung
  • Shannon-Fano-Kodierung

Im englischsprachigen Raum werden Kodes mit variabler Kodelänge mit den Begriffen Variable Length Codes (VLC) bzw. Variable Length Encoding (VLE) bezeichnet.


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Informationtheorie []

Informationsgehalt []

Entropie []

arithmetische Kodierung []

Huffman-Kodierung []

Shannon-Fano-Kodierung []

Grundlagen Entropiekodierung Interpretierbarkeit



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Informations- und Kodierungstheorie