Datenkompression


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RLE für Graphikdaten


Bei der Kompression von Graphikdaten kommt der RLE traditionell eine weiterreichende Bedeutung zu. Dies liegt einerseits im internen Aufbau von bestimmten graphischen Inhalten und andererseits in der geringen Komplexität der in Frage kommenden Verfahren begründet.


Insbesondere technische Zeichnungen, Skizzen und Diagramme weisen einen sehr hohen Anteil von gleichfarbigen Flächen auf. D.h. in den Daten sind große sequentielle Passagen mit konstanten Werten enthalten. Darüber hinaus ist die RLE reversibel und erzeugt keine Kompressionsartefakte, die sich gerade bei den genannten Inhalten besonders störend auswirken.


Die relativ geringen Anforderungen sind ebenfalls ausschlaggebend für einen weitergehenden Einsatz gewesen, da die früher verfügbaren Rechnerleistungen für komplexere Verfahren in Verbindung mit größeren Auflösungen nicht ausreichten.


Für die Anwendung im graphischen Bereich sind eine Reihe von funktionellen Erweiterungen und spezifischen Auslegungen eingeführt worden. U.a. sind RLE-Verfahren in den Formaten BMP, PCX, TGA und GEM image definiert.


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Run Length Encoding (RLE) 7-Bit-RLE Ausrichtung auf Pixel



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Informations- und Kodierungstheorie