Datenkompression


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JPEG: Kodierungsschritte


Das Ziel des gebräuchlichsten Modus von JPEG ist es, bei der gewünschten Kompressionsleistung ein Optimum an Qualität zur Verfügung zu stellen. Dazu müssen die Ausgangsdaten in eine Form gebracht werden, die es erlaubt, zwischen wichtigen (relevanten) und weniger wichtigen (irrelevanten) Inhalten zu unterscheiden.


Diese Vorgaben werden mit einem mehrstufigen Prozess umgesetzt:


1. Bildaufbereitung (Zerlegung in Bildkomponenten)

Das Bild wird in Komponenten gegliedert, die den unterschiedlichen Qualitätsanforderungen angepasst sind.


2. Transformation (DCT: Diskrete Kosinustransformation)

Jede einzelne Komponente wird in ein Format übertragen, das Rückschlüsse über die Struktur der Bildinhalte erlaubt. Damit ergibt sich die Möglichkeit zwischen grundlegenden und komplexeren Inhalten zu unterscheiden.


3. Quantisierung (Gewichtung der Inhalte)

Die transformierten Daten werden quantisiert, also entsprechend ihrer Bedeutung für den Bildinhalt gewichtet.


4. Entropiekodierung (Huffman-Kodierung)

Entfernung von redundanten Informationen.


Bei dem skizzierten Verfahren handelt es sich um eine gebräuchliche Betriebsart. Darüber hinaus sind in großem Umfang weitere Betriebsmodi vorgesehen, u.a. Optionen, die eine verlustfreie Datenkompression erlauben.


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JPEG JPEG: Einsatzbereiche JPEG: Bildaufbereitung



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