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Prinzip der Kodierung


Bei der Enkodierung von Audio-Daten in das MPEG-1-Format werden die Rahmenparameter durch die Vorgabe der Bitrate und des Layers festgelegt. Die Aufgabe des Enkoders ist es, das Optimum für diese Vorgaben zu erreichen.


Der eigentliche Vorgang des Enkodierens ist dabei nicht im Standard festgelegt. Dort sind lediglich die Fähigkeiten des Dekoders und das Datenformat festgelegt. Für die Ausgestaltung der Enkoder und für die qualitative Verbesserung der Enkodertechnologie bleibt entsprechend Raum.


Wie bei der Video-Kodierung gilt es, ein Format zu finden, mit dessen Hilfe eine Differenzierung der Inhalte nach ihrer Auswirkung auf den qualitativen Klangeindruck möglich ist. Eine solche Unterscheidung ist mit der konventionellen, unkomprimierten Darstellung nicht möglich (PCM: Pulse Code Modulation; sequentielle Folge von Abtastwerten).


Deshalb sieht die MPEG-Spezifikation eine Konvertierung der Ausgangsdaten vor. Auf die daraus resultierenden Daten wird anschließend ein sogenanntes psychoakustisches Modell angesetzt, um möglichst nur die Anteile zu entfernen, die eine geringe Auswirkung auf den Klangeindruck haben.


Je nach Layer bzw. der gewünschten Datentransferrate gelingt dies natürlich nur in unzureichendem Maße. Generell gilt, dass sich eine höhere Qualität mit einem höherwertigen Layer erreichen läßt. Die Auswirkung der Datenreduktion ist allerdings nicht deterministisch vorhersagbar, sie hängt vom Inhalt der Audiodaten ab.


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Informations- und Kodierungstheorie