Datenkompression


Kriterien

Übersicht Formate

Grundlagen

Kompressionsverfahren

Datenformate

Dateien

Audiodaten

MPEG-1 Audio

MPEG-1 Layer I bis III

Abtast- und Bitraten

variable Bitraten

Prinzip der Kodierung

Filtertechnik

akustisches Modell

Entropiekodierung

Enkodierung

Bilddaten

Videodaten


Glossar

Stichwortverzeichnis


Download


www.BinaryEssence.de

akustisches Modell


Auf die konvertierten Daten wird ein psychoakustisches Modell angesetzt. Dabei macht man sich verschiedene Aspekte des menschlichen Gehörs zunutze. Es gilt, idealerweise, Anteile zu entfernen, die gar nicht oder kaum höhbar sind. Es bieten sich folgende Ansätze:


Verdeckungs-Effekte

Laute Frequenzanteile überdecken leise Anteile. Häufig wird das Beispiel der Fliege im Maschinenraum eines Ozeanriesens bemüht. Generell gilt, dass das menschliche Gehör auf laute Töne fokussiert und dabei leise, insbesondere hochfrequente, Töne nur noch bedingt wahrnimmt.


zeitlich nebeneinander liegende Töne

Bei Tönen, die unmittelbar aufeinanderfolgen kann das menschliche Ohr subjektiv nur den lauteren Ton wahrnehmen.


Joint Stereo Effect

Nur höhere Frequenzen lassen sich einwandfrei in ihrer Richtung orten. Da heißt im Umkehrschluss, dass der Mensch nur stark eingeschränkt in der Lage ist, die Richtung zu lokalisieren, aus der tiefe Töne kommen. Diesen Umstand macht man sich bei der Dimensionierung von Lautsprechersystemen zunutze, indem die tiefen Frequenzen einem einzigen Subwoofer zugeordnet werden. Für die Datenreduktion liegt der Schluß nahe, tiefe Frequenzen nicht für beide Kanäle parallel zu kodieren (insbesondere wenn diese anschließend ohnehin nur auf einem Subwoofer ausgegeben werden).


 <   ^   > 

oben zurück weiter



Anzeigen:

Informations- und Kodierungstheorie