Datenkompression


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Datenkompression


Neben der Reduktion des Farbumfangs setzt GIF bei der Kodierung der Bildinhalte an, um ein möglichst geringes Datenvolumen zu erreichen. Dafür kommt eine modifizierte Version des LZW-Algorithmus zur Anwendung.


Hinter LZW verbirgt sich ein verlustloses Verfahren zur Kompression von beliebigen Daten. LZW steht für Lempel-Ziv-Welch, benannt nach dem Erfinder Terry Welch und den zugrunde liegenden Arbeiten von Abraham Lempel und Jacob Ziv.


Der verwendete Datenkompressionsalgorithmus zeichnet sich dadurch aus, dass er in der Lage ist, sich wiederholende Sequenzen, also immer wiederkehrende Bildinhalte, besonders effektiv zu kodieren.


Dazu wird eine Sequenztabelle aufgebaut, die sich zur Laufzeit entwickelt und die bereits dargestellten Inhalte wiederspiegelt. Kodiert werden Indizes auf die Tabelle, so dass sich, wenn bereits längere Sequenzen in der Tabelle enthalten sind, eine Datenkompression ergibt.


Dieses Verfahren greift besonders gut bei einfachen Graphiken, technischen Zeichnungen, Skizzen oder Diagrammen. Bei photorealistische Darstellungen oder Bildern kann kein Einsparungspotential erschlossen werden.


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 Lempel-Ziv-Welch (LZW) 

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Informations- und Kodierungstheorie