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GIF89a


Die 1989 erschienene Version GIF89a verfügt gegenüber der vorhergehenden Version GIF87a über eine Reihe von Erweiterungen. Dafür dienen die bereits in GIF87a spezifizierten Extensions Blocks, die für genau definierte Funktionen herangezogen werden. Ein reiner GIF87a-Dekoder würde diese Erweiterungsblocks einfach übergehen.


wesentliche Erweiterungen von GIF89a:


Transparenz

Der Graphic Control Extension Block erlaubt die Definition eines Farbindex als Transparenzfarbe. Alle Bildpunkte, die mit diesem Index kodiert sind, werden beim Bildaufbau unverändert übergangen.


Delay-Zeiten

Ebenfalls im Graphic Control Extension Block kann eine Delay-Zeit festgelegt werden, die den Bildaufbau nach Bearbeitung des betroffenen Bildabschnitts für einen bestimmten Zeitraum unterbindet. Die Delay-Zeit bezieht sich immer auf den unmittelbaren Bildabschnitt und kann somit für jeden Abschnitt neu gesetzt werden.


Texterweiterungen

Im Plain Text Extension Block lassen sich Texte definieren, die sich in den Bildinhalt integrieren lassen. Dazu müssen allerdings Dekoder-seitig nicht-proportionale Zeichensätze angewendet werden, auf die man bei der Datenerstellung keinen Einfluss hat. Deshalb treten massive Probleme z.B. mit Umlauten, Sonderzeichen und unbekannten Zeichenbreiten auf.


Kommentarfunktionen

In einem Comment Extension Block lassen sich Autoren- und urheberrechtliche Informationen einbinden.


Applikations-Informationen

Spezielle Informationen über die erstellende Anwendung können in einem Application Extension Block eingebettet werden. U.a. ist dort ein Application Identifier und ein Application Authentication Code definiert.


Die Erweiterungsblöcke erlauben eine umfangreiche Gestaltung von zusätzlichen Informationen, die nur mittelbaren Einfluss auf die graphischen Darstellung haben oder lediglich internen Zwecken dienen. Für die reine Kodierung von Bilddaten sind die Extension Blocks nicht unbedingt notwendig.


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Informations- und Kodierungstheorie