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GZIP: allgemeine Eigenschaften


GZIP ist als möglichst einfaches und effektives Werkzeug zur Kompression von Daten entwickelt worden. Es sind deshalb keine Funktionen enthalten, die für die Erstellung von umfangreichen Archiven und für die Verwaltung einer Vielzahl von Dateiattributen erforderlich sind.


Sofern mehrere Dateien in einem Archiv zusammen gespeichert werden sollen, wird üblicherweise vorher eine TAR-Datei (Tape Archive) erstellt und diese dann komprimiert. Als Erweiterung für Dateinamen dienen üblicherweise .gz oder .z, sofern TAR-Dateien komprimiert wurden .tar.gz, .tgz oder .taz.


GZIP sollte ursprünglich COMPRESS ersetzen, ein Unix-Programm, dessen Verwendung durch patentrechtlichen Einschränkungen limitiert ist. GZIP offeriert eine bessere Kompressionsleistung und ist im Unix-Umfeld weit verbreitet.


Neben der Kompression von einfachen Dateien kommt GZIP beim Datentransfer zum Einsatz. So ist z.B. in HTTP-Header (HyperText Transfer Protocol) ein Attribut definiert, mit dessen Hilfe ein Client dem Server signalisiert, komprimierte Daten zu senden (Accept-encoding: gzip).


Obwohl GZIP immer noch häufig Verwendung findet, gibt es mittlerweile leistungsfähigere Datenkompressionsformate, wie z.B. BZIP2 oder 7z.


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Externe Links:

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gzip.org (Englisch) []

7-Zip (Englisch) []

BZIP2 bei gnuwin32.sourceforge.net (Englisch) []

GZIP Spezifikation des GZIP-Formats GZIP: Kompression-Verfahren



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