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BZIP2: Datenstruktur


BZIP2-Daten werden mit einem Header eingeleitet, der mit den Buchstaben "BZ" beginnt. Unmittelbar darauf folgt eine Kennung zur Identifizierung der Blockgröße, die für die gesamte Datei verbindlich ist ("h1", "h2", "h3" bis "h9"). Der Parameter gibt die Blockgröße in Einheiten zu jeweils 100.000 Zeichen an.


Ein internes Dateisystem existiert nicht, BZIP2 ist folglich auf die Attribute des lokalen Dateisystems angewiesen. Ohnehin kann jeweils nur eine einzelne Datei oder sequentiell verkette Dateien kodiert werden. Aus dem Dateiformat heraus können weder Dateinamen noch Zeitattribute rekonstruiert werden.


Die eigentlichen Originaldaten werden in Blöcken entsprechend der eingestellten Größe gespeichert und individuell mit einem CRC32 gesichert. Die Fehlerdetektion erstreckt sich nicht über Blockgrenzen hinaus und kann folglich bei jedem Block neu aufsetzen.


Darüber hinaus wird einleitend für jeden Block eine Kennung von 48 Bit Länge gespeichert. Diese Blockstruktur ermöglicht eine teilweise Rekonstruktion von defekten Dateien, wie nachfolgend beschrieben.


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Informations- und Kodierungstheorie